by Torsten on February 21, 2012
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Das Internet ist ein sehr bequemes Medium, um dort online zu bestellen. Viele Internetportale haben sich auf den Online-Handel spezialisiert. Zudem gibt es im Internet eine schier unendliche Fülle an Anbietern und Produkten. Was liegt da näher als seine Einkäufe dort abzuwickeln statt analog in einer Stadt nach den richtigen Geschäften für bestimmte Produkte zu suchen?
Online shoppen ist jedoch nicht ohne Risiko. Es kommt immer wieder vor, dass Kriminelle das Internet für sich nutzen und manipulieren, um so an sensible Daten von Käufern im Internet zu gelangen. Es stellt sich deshalb die Frage, wie man als Internetnutzer möglichst sicher im Internet zahlen kann.
Dies hängt zunächst von der jeweiligen Zahlungsart ab. Es gibt hier nämlich mehrere: Man kann per Überweisung, per Rechnung, per Kreditkarte, bei EC-Karte oder mit einem Bezahldienst bezahlen.
Die häufigste Art, das Opfer von Betrügern zu werden, besteht im Phishing. Hierbei werden vertrauliche Kontoinformationen abgefragt, die dann von den Betrügern missbraucht werden. Betrüger schicken nach einem Einkauf seltsame Bestätigungsmails, die immer einen Link enthalten, den man anklicken soll. Man wird dann auf eine betrügerische Seite umgeleitet, auf der man seine Kontodaten zusätzlich der Pinnummern angeben soll. Die Linkseiten sind Nachbildungen von Originalseiten und als solche auch bei genauer Betrachtung zu erkennen.
Am risikoreichsten ist die Bezahlung mit Kreditkarten. Bekommt jemand die Kreditkartennummern heraus, so kann man mit dieser Nummer selber auf Einkaufstour mit einer Kreditkarten-Doublette gehen. Man braucht keine weiteren Pinnummern.
Sicherer ist das Bezahlung per Rechnung oder durch Überweisung. Man hat hier die größte Kontrolle über die Geldtransaktion.
Wer komplett analog bezahlen will, der sollte per Nachnahme bezahlen. Allerdings ist dies teurer als eine herkömmliche Bezahlung.
Der Bezahldienst Paypal bietet die größtmögliche Sicherheit. Allerdings ist Paypal relativ aufwendig zu benutzen, da hierfür ein eigenes Paypalkonto geführt werden muss.
by Torsten on February 21, 2012
Flickr @kosmonautica
Der Verlust der EC-Karte unterwegs ist für jeden von uns eine sehr unangenehme Angelegenheit. Sind die genannten Karten abhandengekommen, so stellt sich sofort die Frage, was man nun tun sollte. Wichtig ist zunächst einen kühlen Kopf zu bewahren. Es gibt Maßnahmen, mit denen sich der Schaden eindämmen lässt, der entsteht, wenn EC-Karte und Kreditkarte abhandengekommen sind. Unbedingt sollte man die entwendete Karte sperren lassen, und zwar so früh wie möglich.
Am besten ist es natürlich, wenn man seine Karten nicht verliert. Dies kann man am ehesten dadurch gewährleisten, dass man auf die Karten besondere Sorgfalt verwendet. Man sollte so zum Beispiel immer genau wissen, wo man die Karten deponiert. Es kann ratsam sei, EC-Karte und Kreditkarte getrennt voneinander zu tragen, etwa in zwei verschiedenen, möglichst eng anliegenden Taschen. Wird eine Karte gestohlen, so hat man wenigstens noch die andere.
Darüber hinaus lohnt es sich immer, wenn man die Pincodes von den entsprechenden EC-Karten und den Kreditkarten trennt. Erlangen Diebe die EC-Karte, so ist diese de facto wertlos, wenn die Diebe nicht gleichzeitig auch über die passenden Pincodes verfügen. Auch bei der Kreditkarte benötigt man einen Pincode, um mit dieser Geld abzuheben. Fehlt der Pincode, so ist dies mit der bloßen Kreditkarte nicht möglich.
Problematisch ist allerdings, dass man mit Kreditkarte auch ohne Pinnummer einkaufen kann. Man muss nur die drei Kontrollzahlen auf der Kreditkartenrückseite hierfür verwenden.
Deshalb muss man eine verlorene Kreditkarte so schnell wie möglich sperren lassen. Inzwischen gibt es einen einheitlichen Sperrnotruf für verlorene Kreditkarten. Die Nummer hierfür lautet: 116 116. Man kann dort 24 Stunden 7 Tage die Woche anrufen und die Karte sperren lassen. Die einzelnen Kreditkartenbetreiber geben gerne zusätzliche Nummern zum Sperren der Kreditkarte an ihre Kunden weiter. Hat man sich diese Nummer jedoch nicht notiert und greifbereit, so sollte man unbedingt diese Notfallnummer 116 116 kennen.
Das Sperren der Kreditkarte ist auch deshalb so wichtig, weil erst dann die Bank sicher die Schäden übernimmt, wenn die Karte vorher gesperrt wurde.
PS. Der Artikel stellt keine Beratung in Finanzdingen dar. Es werden lediglich allgemeine Informationen gegeben.